Der Wachtelschlag

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14.10
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MEIN HOBBY, DIE WACHTELN

Im Garten ihres Reiheneinfamilienhauses hielt meine Mutter zwei Zwerghühner mit einem Hahn –allerdings nur, bis der Hahn zu krähen begann... Auf Druck der Nachbarn hat sie die Tiere schweren Herzens weggegeben.

Ich hatte aber bereits einen Stall mit einem Aussengehege gebaut, das nun den ganzen Sommer über leer stand und uns so immer wieder an unsere Hühner erinnerte. Wir hatten schon immer Freude am Federvieh und haben dann nach einer Alternative gesucht, um unser Hühnerhäuschen wieder zu bevölkern. Es sollte wieder etwas „hühnerähnliches“ sein, mit dem begrenzten Platzangebot zurechtkommen und natürlich auch Eier legen – da sind wir im Herbst 2000 auf die Wachtelzucht von Pius Erb in Gähwil/SG gestossen.

An einem Samstag sind wir in die Ostschweiz gereist, um uns diese Tiere einmal anzusehen und sind stattdessen gleich mit einer ersten Gruppe von sieben Hennen und einem Hahn zurückgekommen. Damit hat alles angefangen!

Später habe ich dann begonnen, selber Eier im Brutapparat auszubrüten, die Küken aufzuziehen und wir haben zwischendurch auch immer wieder Nachwuchs aus Naturbrut. Im Moment (Frühling 2004) halte ich in verschiedenen Gruppen in Innen- und Aussenställen und in einer Volière um die dreissig Tiere und auch die Nachbarn haben sich bis jetzt noch nicht über den Wachtelschlag des Hahns beschwert.

Aufgrund der Nachfrage nach Bruteiern und Artikeln zur Haltung von Wachteln, habe ich dann auf meine Homepage den Wachtelshop eingerichtet, in welchem ich nun auch gewissen Zubehör anbiete, der in der Schweiz zum Teil nur schwierig in den kleinen Mengen, die man in der Hobbyzucht braucht, erhältlich ist.